Psychische Störungen: Klinikaufenthalten vorbeugen
München, September 2011. Stationäre Behandlungen infolge psychischer Erkrankungen werden immer häufiger. Das verdeutlicht der aktuelle Report Krankenhaus 2011, der in der Schriftenreihe zur Gesundheitsanalyse der BARMER GEK erschienen ist.
Aus dem Bericht geht unter anderem hervor, dass sich die Anzahl der Fälle in den letzten zwanzig Jahren mehr als verdoppelt hat: Sie ist um rund 130 Prozent gewachsen. Etwa 8,5 von 1.000 Versicherten werden derzeit aufgrund psychischer Störungen in Kliniken behandelt.
Auffallend hoch ist laut dem Report die Wiedereinweisungsrate. Demnach werden innerhalb von zwei Jahren nach dem stationären Aufenthalt 30 Prozent der Versicherten aufgrund derselben Diagnose und 39 Prozent wegen einer anderen psychischen Erkrankung erneut in einem Krankenhaus versorgt.
Neue Modelle zur ambulanten Versorgung stellen nach Ansicht der BARMER GEK eine sinnvolle Ergänzung dar. Diese können dabei unterstützen, psychische Störungen zu bekämpfen und Rückfällen sowie stationären Krankenhausaufenthalten vorzubeugen. Den BARMER GEK Report Krankenhaus 2011 finden Sie im Internet unter www.barmer-gek.de .
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